Der Lindwurm

Nach einer alten Münchner Stadtlegende kam der Lindwurm im frühen Mittelalter nach München und brachte mit seinem faulig-feurigen Atem die Pest in die engen Gassen der Stadt. Nachdem bereits fünftausend Münchner ihr Leben ließen versammelte man sich am Marienplatz und brachte das feurige Ungetüm mittels Kanonenbeschuss zur Strecke.

Doch obwohl die Gefahr gebannt und die Pest besiegt war, trauten sich die verängstigten Münchner nicht mehr auf die Straße. Erst die tanzenden Schäffler, gefolgt von den ausgelassenen Metzgern konnten die Bürger wieder aus den Häusern locken.

Nach der letzten Pestepidemie, bei der jeder Dritte der damals 23.000 Einwohner starb ließ Kurfürst Maximilian I. im Jahr 1638 die Mariensäule aufstellen, zu deren Füßen vier Bronzeputten gegen die Menschheitsplagen kämpfen.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt das freistehende Hochstativ in ca. 4 m Höhe:

Foto vom Aufnahmesetup

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