Gestatten: Sky-Hero Spy


Mit dem neuen Teleobjektiv und meinem größten Copter ‚Sky-Hero Spy 750‚ habe ich im Hofgarten eine nette Portraitserie geschossen, – auch um die Galeriefunktion von WordPress auszutesten.

Ungünstigem GPS-Empfang zum Trotz blieb der Copter wie angewurzelt stehen und ließ sich bereitwillig ablichten. Obwohl der Spy zu deutlich höheren Aufgaben bestimmt ist, trägt er aktuell nur die GoPro am Zenmuse-Gimbal.

Durch seine enorme Größe und den dröhnenden Motorsound hebt er sich prima von all den Spielzeugen ab die ich bisher geflogen bin. Zudem bietet die Geometrie des Tricopters beste Voraussetzungen für Fotoaufnahmen ohne störende Propeller und eine geringe Anfälligkeit für Wind und Wetter.

Der Spy hat folgende Features

  • Rahmen komplett aus Carbon, Rohre 30mm; klappbar
  • 6x Tiger Motoren MT 2814-710kv
  • 6x Regler DJI Opto 30A
  • 13,8″x4-Carbon-Propeller
  • DJI Naza-M V2 mit GPS
  • Futaba R7008SB-Empfänger mit Telemetrie
  • DJI CanBus-Erweiterung mit BTU (Bluetooth-Unit)
  • DJI Zenmuse Gimbal H3-2D
  • GoPro Hero 3 Black
  • FatShark Video-Transmitter
  • Akku 4S (16,8V) 10Ah

Die Steuerung erfolgt über die Futaba T14SG-Fernsteuerung, mit der ich auch alle anderen Copter in nahezu identischer Konfiguration fliege. Wenn ich den Spy fliege ist an der Funke zusätzlich angebracht:

  • Black Pearl 7″-TFT mit Diversity-Empfänger

Den Monitor verwende ich zur Bildkontrolle, während die GoPro alle 5sek ein Bild in 12MP-Auflösung aufnimmt. Zudem kann ich über das OSD (OnScreenDisplay) unabhängig von der Empfängertelemetrie die essentiellen Flugdaten sehen, u.a.

  • Batteriespannung
  • Entfernung und Höhe
  • GPS-Status
  • Künstlicher Horizont

Neu hinzugekommen ist in den letzten Wochen ein Aurora LCU Evo2-Lightcontroller und drei ultrahelle Positionslichter, die in die Carbonarme eingearbeitet wurden. Der Lightcontroller wird über einen freien Kanal des Empfängers angesteuert und durch einen Dreiwegeschalter der Funke getriggert. Verbaut sind 3W-LED-Blitzer (Heck: weiß, vordere Arme grün und rot).


Über Mark Simons

Hallo, mein Name ist Mark und ich wohne in der beschaulichen Münchner Altstadt. Seit nunmehr zwölf Jahren bin ich fasziniert von der Panoramafotografie und experimentiere gerne mit neuen Aufnahmetechniken. Neben meinen fotografischen Streifzügen lerne ich, die Gitarre zu spielen und mag Thaifood.

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