Der Sylvensteinspeicher


Der Sylvensteinspeicher oder Sylvensteinstausee ist ein Stausee im Isarwinkel südlich von Lenggries, der in den 50er-Jahren zum Hochwasserschutz angelegt wurde. Gleichzeitig wird in Trockenzeiten eine ausreichende Wasserführung für die Isar gewährleistet. Für die Energiegewinnung werden am Damm zwei Wasserkraftwerke betrieben.

Im See versunken liegt das ehemalige Dorf Fall, welches abgerissen und die Bewohner 100m weiter oben zwangsumgesiedelt wurden, bevor der Stausee geflutet wurde. Die Grundmauern von Alt-Fall sind nur nach langen Trockenperioden sichtbar oder wie aktuell durch das abgepumpte Wasser wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten am Damm.

Dass neben den Grundmauern auch die Kirchturmspitze der Kapelle sichtbar würde ist ein Mythos, denn diese wurde vor der Flutung komplett abgerissen. Anders als im Dorf Graun im Vinschgau wo das Dorf bei der Flutung des Reschensees unterging, aber der Kirchturm erhalten blieb und mitten im See herausragt.

Der nun freiliegende Seegrund hat sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt und hält trotz schlammigem Untergrund wenige davon ab, sich die freigelegten Mauern persönlich anzusehen. Senkrecht unten im Panoramabild erkennt man unser kleines Grüppchen (Iris mit Stefan #1, Helmut, Ray mit Stefan #2 und mir) mit vier Coptern und einem Racer.

Recht schnell bildete sich eine Traube von Schaulustigen rund um uns Piloten und Ray, der auf seinem Transportkoffer saß und mit der FPV-Brille auf den Boden starrte während sein kleiner Flitzer artistische Kunststücke über den Mauerresten flog, bot den Besuchern einen erheiternden Anblick:

 


Über Mark Simons

Hallo, mein Name ist Mark und ich wohne in der beschaulichen Münchner Altstadt. Seit nunmehr zwölf Jahren bin ich fasziniert von der Panoramafotografie und experimentiere gerne mit neuen Aufnahmetechniken. Neben meinen fotografischen Streifzügen lerne ich, die Gitarre zu spielen und mag Thaifood.

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