Der Herzogstand


An einem Sonntag MItte Oktober machte João, ein Freund aus der Copteria den Vorschlag, irgendwo im Gebirge fliegen zu gehen. Unsere beiden Spys ordentlich auf der Rückbank seines Autos verzurrt, fuhren wir dann zum Walchensee, von wo wir mit dem Lift zum Herzogstand hinauf fahren wollten. Ein wenig unsicher, ob man uns mit dem sperrigen Gepäck in die kleine Liftkabine lassen würde kauften wir mutig unsere Tickets und stellten uns in der Schlange an.

Ohne weitere Zwischenfälle ging es dann hoch auf den Berg, wo wir im nahen Berggasthof einkehrten und uns für den weiteren Aufstieg stärkten. Zum Gipfelkreuz war es dann doch noch ein gutes Stück und João musste mehrfach pausieren um dem schnaufenden Mark ein Päuschen zu gönnen. Lustigerweise kam uns beim Aufstieg zuerst ein Kollege aus meinem „echten Job“ entgegen, dann oben am Gipfelkreuz ein weiterer.

Abwechselnd flogen wir unsere Spys, – ich jeweils vorsichtig und allerhöchstens über Bereichen des Abhangs die bei einem Absturz erreichbar wären, João hingegen war mutig genug in weitem Radius und großer Entfernung um die Bergkuppe zu fliegen. Eines der Panoramen die etwas abseits von der Bergkuppe aufgenommen wurden ist ganz gut gelungen, bis auf die GoPro-typisch ausgefressene Sonne. Aber es spricht ja nichts dagegen, im Frühjahr nochmal wiederzukommen und die Aufnahmen mit der Alpha zu widerholen.


Über Mark Simons

Hallo, mein Name ist Mark und ich wohne in der beschaulichen Münchner Altstadt. Seit nunmehr zwölf Jahren bin ich fasziniert von der Panoramafotografie und experimentiere gerne mit neuen Aufnahmetechniken. Neben meinen fotografischen Streifzügen lerne ich, die Gitarre zu spielen und mag Thaifood.

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